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Gasstroemungswaechter GS20-1,6K AID PS5bar G1/2LH-UEM x G1/2LH-KN 2kg/h

Gasstroemungswaechter GS20-1,6K AID PS5bar G1/2LH-UEM x G1/2LH-KN 2kg/h

  • Inhalt: 1 Stück
  • Artikel-Nr.: 0273801
  • Sperrt bei Leitungsbruch oder loser Verschraubung selbsttätig ab
  • Einbaulage D – für Gasfluss senkrecht nach unten
  • Nenndurchfluss 2 kg/h bzw. 1,6 m³/h, DN 20
  • Öffnet nach behobenem Schaden selbsttätig, mehrfach verwendbar
  • Anschlüsse G 1/2 LH-ÜM x G 1/2 LH-KN
  • DVGW-Baumusterprüfzertifikat, Druckverlust höchstens 0,5 mbar
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Auf einen Blick

Einbaulage D 2 kg/h · 1,6 m³/h DVGW-geprüft G 1/2 LH

Reißt eine Gasleitung oder löst sich eine Verschraubung, strömt Gas unkontrolliert aus. Genau das verhindert ein Gasströmungswächter: Er sitzt in der Leitung, überwacht den Durchfluss und sperrt selbsttätig ab, sobald mehr Gas strömt als im Normalbetrieb vorgesehen. Der GOK Gasströmungswächter GS20-1,6K (GOK-Nr. 0273801) ist für einen Nenndurchfluss von 2 kg/h beziehungsweise 1,6 m³/h ausgelegt.

Im Inneren arbeitet ein federbelastetes Ventil: Solange das Gas normal strömt, bleibt der Weg frei. Steigt die Strömung durch einen Defekt sprunghaft an, fällt der Druck hinter dem Wächter ab – der Ventilteller klappt in seinen Sitz und unterbricht die Gaszufuhr. Ein patentiertes Dämpfungssystem sorgt dafür, dass normale Lastwechsel den Wächter nicht auslösen.

Nach behobenem Schaden müssen Sie das Bauteil nicht tauschen: Über einen internen Bypass strömt eine kleine Menge Gas nach, und sobald der Druck ausgeglichen ist, öffnet der Wächter von selbst wieder. Er ist damit mehrfach verwendbar. Wichtig dabei: Gas nach einer Reparatur langsam einströmen lassen.

Einbaulage D – prüfen Sie das vor der Bestellung

Dieser Gasströmungswächter ist für die Einbaulage D gebaut: Gasfluss senkrecht nach unten. Für waagerechte Leitungen oder senkrecht nach oben gerichteten Gasfluss gibt es die Ausführung Einbaulage Z – die beiden sind nicht gegeneinander austauschbar. Prüfen Sie also zuerst, wie das Gas an der Einbaustelle fließt. Einbau und Inbetriebnahme gehören in die Hand einer Fachkraft für Flüssiggasanlagen.

✓Sperrt selbsttätig ab, wenn der Gasdurchfluss die Schließmenge überschreitet
✓Patentiertes Dämpfungssystem – löst bei normalen Lastwechseln nicht aus
✓Öffnet nach behobenem Schaden selbsttätig über den internen Bypass
✓Mehrfach verwendbar, kein Austausch nach dem Auslösen nötig
✓Geringer Druckverlust von höchstens 0,5 mbar
✓Für gasförmiges Flüssiggas und Erdgas nach DVGW-Arbeitsblatt G 260
✓DVGW-Baumusterprüfzertifikat

Passt der Wächter zu Ihrer Anlage?

Drei Angaben entscheiden: die Einbaulage (hier D, senkrecht nach unten), der Nenndurchfluss Ihrer Anlage – dieser Wächter deckt 2 kg/h beziehungsweise 1,6 m³/h ab – und die Anschlüsse. Eingangsseitig sitzt eine Überwurfmutter G 1/2 LH-ÜM, ausgangsseitig ein konusdichtender Anschluss G 1/2 LH-KN. LH steht für Linksgewinde, wie es bei Flüssiggas üblich ist.

Häufige Fragen

Was bedeutet Einbaulage D?

Einbaulage D bezeichnet den Einbau in eine Leitung, in der das Gas senkrecht nach unten strömt. Für waagerechte Leitungen oder senkrecht nach oben gerichteten Gasfluss ist die Ausführung Einbaulage Z vorgesehen. Die Einbaulage ist keine Empfehlung, sondern Voraussetzung für die Funktion – ein Wächter in falscher Lage arbeitet nicht zuverlässig.

Muss ich den Wächter nach dem Auslösen ersetzen?

Nein. Ist der Schaden behoben, strömt über den internen Bypass eine kleine Menge Gas nach; nach Druckausgleich öffnet der Wächter selbsttätig wieder. Er lässt sich mehrfach einsetzen. Lassen Sie das Gas dabei langsam einströmen.

Was ist der Unterschied zu einer Schlauchbruchsicherung?

Beide sperren bei einem Leitungsschaden ab, sichern aber unterschiedliche Bauteile: Der Gasströmungswächter sitzt in der festen Rohrleitung, die Schlauchbruchsicherung schützt eine Schlauchleitung. Mehr dazu im Ratgeber Schlauchbruchsicherungen.

Welche Größe brauche ich?

Maßgeblich ist der Durchfluss Ihrer Anlage. Dieser Wächter ist auf 2 kg/h beziehungsweise 1,6 m³/h ausgelegt. Für höhere Durchflüsse gibt es größere Ausführungen – zu klein gewählt, schließt der Wächter im normalen Betrieb, zu groß gewählt, spricht er im Schadensfall zu spät an. Bei der Auslegung beraten wir Sie gern.

Ist ein Gasströmungswächter vorgeschrieben?

Nach der Technischen Regel Flüssiggas (TRF) gehört ein Gasströmungswächter in neu errichtete Flüssiggasanlagen. Welche Anforderungen für Ihre konkrete Anlage gelten, klärt die ausführende Fachkraft.

Bei welchem Druck arbeitet der Wächter?

Der Betriebsdruckbereich liegt zwischen 15 und 100 mbar. Der maximal zulässige Druck beträgt PS 5 bar.

Technische Daten

Merkmal Angabe
Typ GS20-1,6K AID
Hersteller GOK
GOK-Nr. 0273801
Bauart Gasströmungswächter zur Absicherung der Rohrleitung
Einbaulage D – Gasfluss senkrecht nach unten
Nennweite DN 20
Nenndurchfluss 2 kg/h bzw. 1,6 m³/h
Anschluss A (Eingang) G 1/2 LH-ÜM (Überwurfmutter, Linksgewinde)
Anschluss B (Ausgang) G 1/2 LH-KN (Konusanschluss, Linksgewinde)
Betriebsdruck 15 – 100 mbar
Maximal zulässiger Druck PS 5 bar
Druckverlust ≤ 0,5 mbar
Überströmmenge 2 – 30 l/h Luft
Gasart gasförmiges Flüssiggas und Erdgas nach DVGW-Arbeitsblatt G 260
Besonderheit patentiertes Dämpfungssystem, selbsttätiges Öffnen über internen Bypass
Zulassung DVGW-Baumusterprüfzertifikat

Unsicher bei Gewinde oder Anschlussmaß? Alle gängigen Kürzel und Gewindegrößen bei Flüssiggas-Anschlüssen – von LH und KN über W 21,8 x 1/14" bis Clip-on – finden Sie in unserem Gaslexikon: Kürzel und Gewindegrößen im Überblick

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