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Schlauchbruchsicherungen / 23 Artikel
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    Schlauchbruchsicherungen / 23 Artikel
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    Eine Schlauchbruchsicherung (SBS) schützt vor unkontrolliertem Gasaustritt, falls ein Gasschlauch reißt oder sich löst: Sie schließt automatisch, sobald der Durchfluss den zulässigen Nominalwert um mehr als 10 % übersteigt. Das Sortiment (fast ausschließlich GOK) deckt Niederdruck (30/50 mbar) bis Hochdruck (bis 16 bar) ab, mit Durchflussleistungen von 0,8 bis 30 kg/h und Anschlussgrößen G 1/4″ bis G 1/2″.

    Es gibt automatische Ausführungen (schließen selbstständig bei Überschreitung des Grenzwerts) und manuelle Varianten (Rückstellung von Hand erforderlich). Für viele gewerbliche und private Innenaufstellungen sind Schlauchbruchsicherungen nach DIN-DVGW vorgeschrieben oder zumindest dringend empfohlen – insbesondere bei Camping- und Wohnmobilanlagen ist dies ein zentraler Sicherheitsbaustein (siehe auch Schlauchbruchsicherungen Caravan).

    Weiterführende Ratgeber im GASPROFI-Magazin

    Häufig gestellte Fragen

    • Ist eine Schlauchbruchsicherung Pflicht?

      Je nach Anwendungsfall (z. B. Innenaufstellung, gewerbliche Nutzung, bestimmte Wohnmobil-Anlagen) ist eine SBS nach den technischen Regeln vorgeschrieben oder wird von Prüforganisationen dringend gefordert. Details klären idealerweise die einschlägigen Regelwerke bzw. der TÜV-Prüfer Ihrer Anlage.

    • Was ist der Unterschied zwischen automatischer und manueller SBS?

      Die automatische Ausführung schließt eigenständig, sobald die Durchflussgrenze überschritten wird, und muss nach Beheben der Ursache manuell zurückgesetzt werden. Die manuelle Variante erfordert bereits beim Ansprechen ein aktives Eingreifen zum Schließen.

    • Wo wird die Schlauchbruchsicherung eingebaut?

      Üblicherweise direkt zwischen Regler und Schlauch bzw. am flaschenseitigen Ende der Leitung – so schützt sie den gesamten nachgeschalteten Schlauchweg.