Zeltheizungen und Campingheizungen sorgen im Zelt, Vorzelt oder Pavillon für Wärme, ohne dass ein Stromanschluss vorhanden sein muss. Als Brennstoff kommen meist Butan-, Isobutan- oder Propankartuschen bzw. kleine Propanflaschen zum Einsatz – im Sortiment aktuell die Optimus Butankartusche (450 g).
Für die eigentliche Wärmeerzeugung eignen sich kompakte, mobile Gasöfen bzw. Katalytöfen (siehe Kategorie Gasöfen) mit Zündsicherung und Sauerstoffmangelsicherung – Letztere schaltet das Gerät automatisch ab, sobald der Sauerstoffgehalt der Zeltluft absinkt. Trotzdem gilt: Auch mit Sauerstoffmangelsicherung ersetzt ein solches Gerät keine Abgasführung; das Zelt muss durchgehend ausreichend belüftet sein, ein unbeaufsichtigter Betrieb über Nacht ist nicht vorgesehen.
Ein Kohlenmonoxid-Melder ist in Deutschland zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird von Sicherheitsexperten für den Betrieb von Gasheizgeräten in Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil aber ausdrücklich empfohlen, da CO farb- und geruchlos ist.
Weiterführende Ratgeber im GASPROFI-Magazin
- › Mobile Gasheizungen im Vergleich: Katalytofen, Infrarot & Co.
- › Gasmelder & Kohlenmonoxidmelder Kaufberatung
Häufig gestellte Fragen
- Darf ich eine Gasheizung im Zelt über Nacht unbeaufsichtigt laufen lassen?
Nein, das wird generell nicht empfohlen – auch nicht bei Geräten mit Sauerstoffmangelsicherung. Zelte lassen sich schlecht dauerhaft belüften, ein unbeaufsichtigter Betrieb über Nacht erhöht das Risiko einer CO-Anreicherung.
- Was ist eine Sauerstoffmangelsicherung und warum ist sie im Zelt wichtig?
Sie überwacht den Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft und schaltet das Gerät automatisch ab, bevor eine gefährliche Konzentration entsteht – im engen Zeltinnenraum mit begrenztem Luftvolumen eine wichtige Sicherheitsfunktion.
- Welche Kartuschen passen für kompakte Zeltheizungen?
Üblich sind Butan-, Isobutan- oder Propankartuschen bzw. kleine Propanflaschen. Aktuell im Sortiment: die Optimus Butankartusche mit 450 g Inhalt.
- Brauche ich einen CO-Melder im Zelt?
Gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber empfohlen: Da Kohlenmonoxid farb- und geruchlos ist, warnt ein CO-Melder frühzeitig, auch wenn das Heizgerät bereits eine Sauerstoffmangelsicherung besitzt.
